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HypoVereinsbank veräußert notleidende Immobilienkredite an Goldman Sachs


12.12.2006
aktiencheck.de

München (aktiencheck.de AG) - Die Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG (HypoVereinsbank) (ISIN DE0008022005 / WKN 802200), eine Tochter der italienischen UniCredito Italiano S.p.A. (ISIN IT0000064854 / WKN 850832), hat ein Portfolio mit Not leidenden Immobilienkrediten veräußert.

Wie das im MDAX notierte Kreditinstitut am Dienstag erklärte, wurde das Kreditportfolio im Rahmen eines gestuften Auktionsverfahrens an die amerikanische Investmentbank Goldman Sachs Group Inc. (ISIN US38141G1040 / WKN 920332) veräußert. Das Gesamtvolumen des Kreditportfolios wurde auf 960 Mio. Euro beziffert.


Goldman Sachs übernimmt im Rahmen der Transaktion Darlehen von mehr als 1.100 HVB-Kunden. Das verkaufte Portfolio umfasst jeweils zu gleichen Teilen gewerbliche und wohnwirtschaftliche Immobilien. Es handelt sich um Bestände aus den Risikoklassen 9 und 10, sogenannte "Non-Performing-Loans". Knapp 60 Prozent der Kredite sind dem Bereich Real-Estate-Restructuring (RER) zuzuordnen.

Finanzielle Einzelheiten der Transaktion wurden nicht bekannt gegeben.

Die Aktie der HypoVereinsbank notiert aktuell mit einem Minus von 0,52 Prozent bei 32,22 Euro. (12.12.2006/ac/n/d)



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